Interview zu Kunst und Kultur in Potsdam

Der Rat für Kunst und Kultur Potsdam hat mich im freien Radio frrapó zu Fragen der Kultur(politik) interviewt. Gefragt wurde ich zu Fragen wie: Wo werden die Potentiale Potsdams als Kultur- und Kreativstandort gesehen? Wie kann die Kultur- und Kreativszene der Stadt weiterhin sinnvoll unterstützt werden? Welche kulturpolitischen Weichenstellungen stehen gegebenenfalls an? Was bedeuten die Herausforderungen der wachsenden Stadt für die Potsdamer Kultur- und Kreativlandschaft?

Zu empfangen ist die Sendung am 26.03.2018 um 17:00 Uhr im frrapó, welches in Potsdam auf 90.7 MHz und Berlin auf 88.4 MHz sendet. Im Stream ist die Sendung zu hören unter: www.88vier.de @88vier – nichtkommerzielles Radioprojekt.

Danach ist der Beitrag online unter rfkk.de hörbar.

FH-Rettung? Lügen helfen nicht!

„Stadtmitte für alle“ biegt sich Wahrheiten für den Erhalt des altes FH-Gebäudes zurecht:

Als bündnisgrüne Oberbürgermeisterkandidatin werde ich am 24.2.2018 an der  Podiumsdiskussion  der OB-Kandidat*innen am Alten Markt teilnehmen und zu Transparenz beitragen. Ich werde den Sprecher des Bündnisses, André Tomczak, auffordern, die angeblich schriftliche Zusage der GLS-Bank für das Kaufangebot zu veröffentlichen. Denn der für Potsdam zuständige Gebietsleiter Berlin der GLS-Bank, Werner Landwehr, hat auf Anfrage der grünen Stadtverordneten Inge Naundorf eine Finanzierungszusage seiner Bank – und auch der Trias-Stiftung – ausdrücklich dementiert. Er bezeichnete das „öffentliche Werben mit dem guten Namen der GLS-Bank“ sogar als „dreist“. Der GLS-Bank wie seines Wissens auch der Trias-Stiftung sei völlig klar, dass die von der Initiative ins Spiel gebrachten Finanzierungsmodelle bei weitem nicht ausreichend gewesen seien.

Unabhängig davon ist die Veranstaltung und das angebliche Rettungsangebot für das FH-Gebäude schon deshalb nicht auf der Höhe der Zeit, weil das Gebäude derzeit ja bereits abgebrochen wird und das Ausschreibungsverfahren für die Bebauung längst im Gang ist. Ich denke, die Potsdamer*innen haben fake news satt und wollen eine offene Auseinandersetzung, in der sie als Gegenüber ernst genommen werden. Gar keine Frage, wir brauchen kritischen Stimmen. Aber wer daran interessiert ist, auch die Brüche in unserer Stadt sichtbar zu machen und einer Stadtarchitektur unserer eigenen Zeit neue Chancen zu eröffnen, sollte ehrlich, offen und ohne Scheuklappen diskutieren. Dazu lade ich alle herzlich ein.

Kitabeiträge in Potsdam klären!

Die Kitabeiträge in Potsdam wurden falsch berechnet. So viel ist klar. Nun sollten Kitaträger und Eltern umgehend Klarheit über ihren wirklich zu zahlenden Kitabeitrag erhalten. Und folgerichtig auch, wann sie ihre zu hoch berechneten Beiträge zurückerstattet bekommen.

Neujahrsfrühstück mit Janny Armbruster

Mit Janny Armbruster, Oberbürgermeister-Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Potsdam, Annalena Baerbock (MdB und Kandidatin für das Amt der
Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen) und dem Oberbürgermeister von Greifswald, Dr. Stefan Fassbinder (Bündnis 90/Die Grünen).

Zeit: 13. Januar 2018, 10.00 Uhr

Wahl zur OB-Kanditatin

Bei vielen jüngeren Leuten, aber auch bei manchen Altbürgern erlebt OB-Kandidatin Janny Armbruster in Gesprächen, dass sie sich „ausgeschlossen, nicht ernstgenommen oder abgehängt“ fühlen, wenn es um wichtige Entscheidungen zur Potsdamer Stadtentwicklung geht. „Ich möchte diese Potsdamerinnen und Potsdamer wieder für eine offene Diskussion mit der Stadtpolitik gewinnen“, so Armbruster nach ihrer Wahl zur OB-Kandidatin von Bündnis90/Die Grünen am 14. Dezember 2017. So wichtig und richtig es gewesen sei, in intensiven Diskussionen und Beteiligungsverfahren sowie in mehrfach durch Kommunalwahlen bestätigten Rathausmehrheiten die Wiedergewinnung der historischen Stadtmitte zu erreichen und diese Entscheidungen auch konsequent umzusetzen, so wichtig sei es nun auch, dafür zu sorgen, „dass wir jetzt mutig weitergehen.“ Dafür müssten in der gesamten Stadt, nicht nur im Zentrum, unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger nach den qualitativ besten Lösungen gesucht werden. Armbruster: „Potsdam ist nie fertig. Die Zukunft der Stadt ist offen. An ihrer Gestaltung mitzuarbeiten ist wichtiger denn je“.

Städte mit grünem OB blühen auf

Es sind schon etliche Städte in Deutschland, die sich einen grünen Oberbürgermeister oder eine grüne Oberbürgermeisterin gewählt haben. Und sie sind damit gut fahren. Ob in Stuttgart oder Ludwigslust, in Konstanz oder Greifswald, in Malchow oder Darmstadt. Warum sollte in der brandenburgischen Ladeshauptstadt nicht ebenso möglich sein, was schon in vielen Städten gelungen ist: intelligente, moderne Problemlösungen mit Ökologie und Nachhaltigkeit zu verbinden. Ob im Wohnungsbau, dem Verkehr, der Bildung, der Kultur oder im Naturschutz.

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Potsdamer Stadtwerke: Neu orientieren

Bündnis 90/Die Grünen fordern eine Neuausrichtung der Stadtwerke. Die Stadtwerke Potsdam stehen vor großen und wachsenden Herausforderungen. Die Neubestellung der Geschäftsführungen der Potsdamer Stadtwerke und ihrer Tochtergesellschaften STEP und EWP bietet große Chancen, um auch die Strategie des Konzerns, insbesondere hinsichtlich Klimaschutz und Nachhaltigkeit, neu zu orientieren.

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Klimaschutz: Die Kommunen können es am besten

Die besten Berater, wenn es um kommunale Klimaschutzmaßnahmen geht, sind die Kommunen selber. In einem Projekt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Kassel wurden nun strukturgleiche Kommunen, Landkreise und Regionen in so genannten Twinnings zusammengefasst, um sich gegenseitig zu unterstützen. Das Endergebnis ist ein Leitfaden zur Umsetzung kommunaler Klimaschutzprojekte.

Link zur Pressemitteilung der Uni Kassel