Trauerspiel für Pferde nicht zu Ende

Die Debatte um die Potsdamer Kutschpferde, die auch in der größten
Sommerhitze arbeiten mussten, hat nun auch ein parlamentarisches
Nachspiel. Ich habe eine Kleine Anfrage eingebracht und bin wenig zufrieden mit der Antwort der Stadtverwaltung. Ich finde, dass bei diesem unerträglich heißen Sommer die Stadt viel früher hätte reagieren müssen. An dieser Stelle möchte ich den Tierschützer*innen danken, die auf das Schicksal der Pferde aufmerksam gemacht haben. Erst durch sie sah sich die Stadt veranlasst, dem Fuhrbetrieb Auflagen zu erteilen. Ich habe mich entschlossen, genauer nachzuhaken. Bei der Kontrolle der Auflagen hätte ich mir mehr Engagement des Veterinäramtes erhofft. Auch hier haben viele Tierschützer*innen in ihrer freien Zeit im Ehrenamt dafür gesorgt, dass die Tiere einigermaßen erträglich arbeiten konnten. Ich erwarte nun, dass das Veterinäramt in Gespräche mit der Schlösserstiftung geht, um artgerechte Ruhemöglichkeiten während der Pausen zu ermöglichen. Ich denke auch, wir müssen nun vom Land fordern, entsprechende Richtlinien zu erarbeiten, denn wir brauchen landesweit einen verlässlichen und konsequenten Tierschutz beim Fuhrbetrieb mit Pferden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.