FH-Rettung? Lügen helfen nicht!

„Stadtmitte für alle“ biegt sich Wahrheiten für den Erhalt des altes FH-Gebäudes zurecht:

Als bündnisgrüne Oberbürgermeisterkandidatin werde ich am 24.2.2018 an der  Podiumsdiskussion  der OB-Kandidat*innen am Alten Markt teilnehmen und zu Transparenz beitragen. Ich werde den Sprecher des Bündnisses, André Tomczak, auffordern, die angeblich schriftliche Zusage der GLS-Bank für das Kaufangebot zu veröffentlichen. Denn der für Potsdam zuständige Gebietsleiter Berlin der GLS-Bank, Werner Landwehr, hat auf Anfrage der grünen Stadtverordneten Inge Naundorf eine Finanzierungszusage seiner Bank – und auch der Trias-Stiftung – ausdrücklich dementiert. Er bezeichnete das „öffentliche Werben mit dem guten Namen der GLS-Bank“ sogar als „dreist“. Der GLS-Bank wie seines Wissens auch der Trias-Stiftung sei völlig klar, dass die von der Initiative ins Spiel gebrachten Finanzierungsmodelle bei weitem nicht ausreichend gewesen seien.

Unabhängig davon ist die Veranstaltung und das angebliche Rettungsangebot für das FH-Gebäude schon deshalb nicht auf der Höhe der Zeit, weil das Gebäude derzeit ja bereits abgebrochen wird und das Ausschreibungsverfahren für die Bebauung längst im Gang ist. Ich denke, die Potsdamer*innen haben fake news satt und wollen eine offene Auseinandersetzung, in der sie als Gegenüber ernst genommen werden. Gar keine Frage, wir brauchen kritischen Stimmen. Aber wer daran interessiert ist, auch die Brüche in unserer Stadt sichtbar zu machen und einer Stadtarchitektur unserer eigenen Zeit neue Chancen zu eröffnen, sollte ehrlich, offen und ohne Scheuklappen diskutieren. Dazu lade ich alle herzlich ein.

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